Rodungen

oder gar nicht?

Wenn es nicht gerade darum geht Unkraut zu jäten, kann das Roden, also das Entfernen von Pflanzen mitsamt ihren Wurzeln, sich zu einer Herausforderung für Hobbygärtner auswachsen. Zunächst müssen mit Blick auf das Bundesnaturschutzgesetz und die Baumschutzsatzung der jeweiligen Kommune die Rodung gegebenenfalls beantragt werden.

Ist das geschehen, steht als nächstes die Wahl des Werkzeugs an. Besonders beim Roden von Bäumen ist das der wichtigste Schritt. Denn ist der Stamm vielleicht auch schon gefällt, bleibt immer noch der Wurzelballen, der tief in der Erde verankert ist. Chemische Mittel sind meist nur etwas für Geduldige, da sie nicht wirklich das Roden erleichtern, sondern lediglich mittelfristig das Holz aufweichen und überdies sehr gesundheits- undumweltschädlich sind. Ebenso abzuraten ist von Rodungsmethoden wie Sprengen oder Ausbrennen zu halten.
Zum einen ist dies gefährlich, zum anderen sprechen verschiedene gesetzliche Bestimmgungen dagegen.


Stehenlassen oder roden

Wenn Sie viel Geduld haben, können Sie den Stumpf - anstatt ihn zu roden - mit einer Plane beschleunigen. Auch Kompostbeschleuniger wird bei dieser Methode für Geduldige gern benutzt. Auch davon ist abzuraten. Ebenfalls möglich ist es, den Baumstumpf einfach in die Gartengestaltung einzubeziehen und einen Tisch oder aus zwei nebeneinanderstehenden Stümpfen eine Bank zu bauen. Oder Sie höhlen den Stumpf aus und bepflanzen ihn einfach, was sicherlich weniger Aufwand bedeutet als ihn zu roden.


Roden mit Maschinenkraft

Dauerhaft und zügig entfernen lässt sich ein tief verwurzelter Baum lediglich mit schwerem Gerät. Wenn Platz und Zufahrtsmöglichkeiten vorhanden sind, lässt sich die Wurzel beispielsweise mit Hilfe eines kleinen Baggers roden, in diesem Fall heißt das dann einfach den gesamten Ballen auszugraben. Kommt ein Bagger nicht in Frage, können Sie immer noch auf eine Seilwinde zurückgreifen, die Sie am Stumpf fixieren, sodass sich das Wurzelgeflecht mit der Motorkraft eines PKW möglicherweise herausziehen lässt. Zum professionellen Handwerkszeug gehört an dieser Stelle allerdings eine Wurzel- oder auch Stubbenfräse. Sie fräst das gesamte Restholt bis in die Tiefe weg, sodass lediglich kleine Späne übrigbleiben, die dann entsorgt werden können. Professionelle Geräte sind selbstfahrend und bodenschonend und passen durch jede Garage und jedes Gartentor.


Wir von Gartenwerk Ruhr aus Bochum unterstützen Sie gern beim Roden von hartnäckigen Sträuchern, Bäumen oder dem Entfernen von Wurzelballen. Auch die Anträge stellen wir gern für Sie.

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